Dachinspektion per Drohne, ohne Gerüst
Dach, Kamin und Photovoltaik aus der Luft prüfen lassen: ab 290 Euro netto je Objekt, mit Umsatzsteuer 345,10 Euro. Wir fliegen Dachflächen, Anschlüsse und Aufbauten systematisch ab und übergeben die Bilder mit einem Hinweis auf die auffälligen Stellen.
- Registrierter UAS-Betreiber (EU 2019/947)
- Kompetenznachweise A1/A3 & A2
- Haftpflicht bis 3 Mio. €
Aus der Praxis: Kamininspektion im Kraftwerk der EnBW
Vier Aufstiege rund um den Kraftwerkskamin, alle paar Meter ein Bild zur Begutachtung der Bausubstanz, in der Sicherheitszone des Flughafens und über 100 Meter Flughöhe. Abgestimmt war der Flug mit Regierungspräsidium, Flugsicherung und dem NABU, der das Falkennest im Blick behielt. Detailaufnahmen bleiben aus Sicherheitsgründen unveröffentlicht. Zum Projekt: EnBW, 2018
Was bei der Dachinspektion per Drohne passiert
Was im Preis steckt, wofür die Aufnahmen reichen, wo die Methode endet und welche Angaben aus einer Anfrage einen Festpreis machen.
Was im Preis enthalten ist
Der Richtwert von 290 Euro netto gilt je Objekt. Er umfasst das Umfliegen des Gebäudes, systematische Aufnahmen der Dachflächen, der Anschlüsse und der Aufbauten und die Übergabe der Bilder mit einem Hinweis auf die auffälligen Stellen. Gemeint sind die Stellen, an denen Dächer typischerweise undicht werden: Kaminanschlüsse, Kehlen, First und Dachfenster, dazu die Rinnen. Ebenfalls enthalten sind die Anfahrt im Landkreis Göppingen, die Genehmigungen (Geo-Zonen, innerorts das Ordnungsamt, in Kontrollzonen die Flugsicherung) und der Wetterabbruch: Muss ein Termin wegen des Wetters abgebrochen werden, kostet das nichts, es gibt einen Ersatztermin und keine Ausfallpauschale.
Zum Nachlesen: Preise und Konditionen
Was den Preis nach oben bewegt
Erstens die Zahl und Größe der Dachflächen: Ein Einfamilienhaus mit Satteldach ist ein anderer Aufwand als eine Hofstelle mit Wohnhaus, Scheune und Stall oder eine Halle mit Lichtbändern. Zweitens ein Wärmebild. Es braucht eigene Messbedingungen, am Gebäude Kälte, an der Photovoltaik Sonne, und lässt sich deshalb meist nicht mit dem Fototermin zusammenlegen. Drittens innerorts der Genehmigungsweg über das Ordnungsamt, weil er Zeit bis zum Termin braucht. Was sich dagegen nicht bewegt, ist die Zahl im Angebot: Es ist ein Festpreis und kein Stundensatz.
Wofür die Aufnahmen reichen
Als Grundlage für das Angebot eines Dachdeckers, auf Basis des tatsächlichen Zustands statt einer Schätzung vom Boden aus, und niemand muss dafür aufs Dach. Als Dokumentation nach Sturm oder Hagel, bevor aufgeräumt oder repariert wird: Für die Versicherung zählt der Zustand vor dem ersten Eingriff, und der lässt sich nur einmal aufnehmen. Vor dem Kauf eines Hauses, wenn der Zustand des Daches in die Preisverhandlung gehört. Und als Wiederholung im festen Abstand, weil sich Veränderungen erst im Vergleich zweier Befliegungen zeigen.
Zum Nachlesen: Sturmschaden: was gegenüber der Versicherung zählt · Hagelschaden an der PV-Anlage prüfen
Wie fein das Dach auf der Aufnahme aufgelöst ist
Die Hauptkamera liefert 12.288 mal 8.192 Bildpunkte. Aus 10 Metern Abstand sind das rund 1,05 Millimeter je Bildpunkt, aus 30 Metern rund 3,1. Deshalb wird am Dach nah geflogen, fast immer zwischen 1 und 40 Metern Arbeitshöhe. In dieser Auflösung zeigen sich verschobene und gebrochene Pfannen, gelöste Verwahrungen und Anschlussbleche, Risse im Kaminkopf, volle Rinnen und auf dem Flachdach Blasen, offene Nähte und stehendes Wasser.
Zum Nachlesen: Dachinspektion per Drohne: was sie zeigt
Was die Drohne nicht ersetzt
Die Aufnahmen zeigen, was von außen sichtbar ist. Unterspannbahn, Lattung, Holzfeuchte, Dämmung und die Befestigung der Deckung bleiben verborgen. Ein Flug ersetzt deshalb weder das Gutachten eines Sachverständigen noch die Begehung durch den Dachdecker, wenn es um verdeckte Schäden unter der Eindeckung geht; er liefert die Übersicht und die Stellen, an denen sich eine Öffnung lohnt. Ein Wärmebild ist im Richtwert nicht enthalten. Wann es überhaupt etwas zeigt, lohnt sich vor der Bestellung zu lesen, damit der Termin nicht in die falsche Jahreszeit fällt.
Zum Nachlesen: Thermografie per Drohne · Wann ein Wärmebild am Haus etwas zeigt
Was wir für einen Festpreis brauchen
Die Adresse des Objekts, weil davon Geo-Zone, Genehmigungsweg und Anfahrt abhängen. Die Gebäudeart und ungefähr die Dachform, also Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus, Halle oder Hofstelle mit mehreren Gebäuden. Den Anlass: Sturm, Hagel, Undichtigkeit, Kauf oder Wartung. Er entscheidet, worauf beim Flug besonders geachtet wird. Und ob ein Wärmebild dazukommen soll. Dazu eine Angabe, die oft fehlt: ob Sie Eigentümer sind oder für wen Sie anfragen. Das Einverständnis des Grundstückseigentümers ist die eine Voraussetzung, die wir nicht selbst einholen können.
Zum Nachlesen: Acht Angaben für ein Angebot
Häufige Fragen
Was kostet eine Dachinspektion mit der Drohne?
Ab 290 Euro netto je Objekt, mit Umsatzsteuer 345,10 Euro. Enthalten sind das Umfliegen des Gebäudes, systematische Aufnahmen von Dachflächen, Anschlüssen und Aufbauten, die Genehmigungen und die Anfahrt im Landkreis Göppingen.
Ist ein Wärmebild im Preis enthalten?
Nein. Ein Wärmebild braucht eigene Messbedingungen, am Gebäude Kälte und an der Photovoltaik Sonne, und meist einen zweiten Termin. Es steht deshalb als eigener Posten im Angebot.
Kostet ein wetterbedingter Abbruch etwas?
Nein. Bricht ein Termin wegen des Wetters ab, entstehen keine Kosten, und es gibt einen Ersatztermin. Eine Ausfallpauschale gibt es nicht.
Muss ich mich um Genehmigungen kümmern?
Nein, die Genehmigungen sind enthalten: Geo-Zonen-Prüfung, innerorts das Ordnungsamt, in Kontrollzonen die Flugsicherung. Sie stellen nur sicher, dass der Grundstückseigentümer einverstanden ist.
Ersetzt der Flug den Dachdecker oder den Sachverständigen?
Nein. Die Aufnahme zeigt die Oberfläche, nicht den Aufbau darunter. Unterspannbahn, Lattung, Holzfeuchte, Dämmung und die Befestigung der Deckung bleiben verborgen. Der Flug liefert die Übersicht und die Stellen, an denen sich eine Öffnung oder eine Begehung lohnt.


